ANTIKRIEGSTAG 2026 in Nürnberg
Der Antikriegstag 2026 findet statt in Zeiten scharfer Angriffe auf die sozialen Rechte und Leistungen von Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmern, während gleichzeitig der Reichtum von Milliardären und die Gewinne von Rüstungs- und Finanzkapital ungeahnte Höhen erreicht. Das wäre eine Gelegenheit, sich gegen diese Abbaumaßnahmen zu wehren und zu fragen: Wie viele Milliarden gebt ihr aus für die Aufrüstung? Und wieviel wollt ihr hier einsparen? Dieser Zusammenhang von Sozialklau und Aufrüstung ist eindeutig. Die Bundesregierung treibt eine schuldenfinanzierte Hochrüstung mit mehreren hundert Milliarden Euro voran mit dramatischen Folgen für kommende Generationen, um kriegstüchtig zu werden. Die Militarisierung aller gesellschaftlichen Bereiche, Kriegsvorbereitung und permanente Feindpropaganda beherrschen das gesellschaftliche Klima an diesem Antikriegstag.
International setzten die Herrschenden auf ihr Recht auf Stärke unter Verletzung der Normen des Völkerrechts. Dieses verbietet nicht nur Grenzverletzungen, sondern gebietet das Streben nach friedlichen Lösungen bei bestehenden Kriegen. Die Folgen der Kriege im Nahen Osten und in der Ukraine sind verheerend: Hunderttausende wurden getötet, verstümmelt, sind traumatisiert.
Rücksichtslos setzt der Westen seine Machtansprüche durch und treibt die Eskalationsspirale mit voran. Die Gefahr eines großen Krieges war seit dem Ende des 2. Weltkrieg noch nie so groß wie jetzt. Gerade nach dem Drohnendeal von Merz und Selensky mit der Versicherung weiterer finanzieller und militärischer Unterstützung und der Lieferung weitreichender Waffen wird die Mahnung vor einer möglichen atomaren Eskalation lauter, denn der Einsatz weitreichender westlicher Waffe in Russland tangiert die russische Nukleardoktrin.
Die gegenwärtige Lage sei hoch brisant und vor allem unkalkulierbar, so Ex-NATO General Kujat. Ein Wendepunkt müsse kommen. Um diesen Wahn zu beenden, bedarf es des Einsatzes aller friedliebenden Menschen für Waffenstillstand und Verhandlungen. Unsere Alternative ist die Sicherung unseres Rechts auf Arbeit, Gesundheit, Bildung und Frieden.
Das Nürnberger Friedensforum ruft auf:
Friedensfähig statt kriegstüchtig!
Veranstalter sind:

ver.di lädt ein
zur Vortrags- und Diskussionsveranstaltung
Eine neueEntspannungspolitik
weltfremd oder notwendig und machbar?
mit Prof. Dr. Peter Brandt
Historiker, Buchautor, „Frieden! Jetzt! Überall!“ Friedensaktivist, Mitverfasser des Ukraine Friedensvorschlages „Den Krieg mit einem Verhandlungsfrieden beenden“, mit H. Kujat, Michael v.d. Schulenburg, Horst Teltschik u.a.
19:00 Uhr Vortrags- und Diskussionsveranstaltung
Gewerkschaftshaus Nürnberg, Helene-Grünberg-Zentrum
