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Kulturveranstaltung der Nürnberger Freidenker am 25. Oktober: Der Krieg ist nichts als die Geschäfte

Kulturveranstaltung der Nürnberger Freidenker am 25. Oktober:

Der Krieg ist nichts als die Geschäfte              

Mit dieser Zeile aus  Mutter Courage Lied titelte Erich Schaffner sein kapitalismuskritisches Antikriegsprogramm, welches er am 25. Oktober auf der Bühne der Villa Leon in Nürnberg den von den Freidenkern geladenem Publikum vortrug.

Dabei spannte er einen Bogen vom 1. Weltkrieg, der vor 100 Jahren begann, über den vor 75 Jahren beginnenden 2. Weltkrieg und dem ersten Auslandeinsatz der Bundeswehrvor 15  Jahren in Jugoslawien. Dabei rezitierte er Texte von Bertolt Brecht, Kurt Tucholsky und Karl Kraus, aber auch Gerhard Schröder oder Joachim Gauck.

Die Zusammenstellung von Texten und Liedern machte es dem Publikum nicht schwer, seiner Intension zu folgen. Mit dem Untertitel „Mit Liedern und Gesängen das Unmögliche versuchen: Die Deutschen vom Krieg abzuhalten“ rannte er hier wohl offene Türen ein. Bei manch satirischem Text blieb dem Zuhörer das Lachen im Halse stecken.

Seine starke Bühnenpräsenz, sein engagierter Vortrag, sein Witz und nicht zuletzt die virtuose Unterstützung am Klavier durch Georg Klemp machten den Abend zu einem kulturellen Genuss mit Potential zum Nachdenken.

Aus: Die Ma0nahme (Bertold Brecht)

Weiß ich, was ein Reis ist?

Weiß ich, wer das weiß?

Ich weiß nicht, was ein Reis ist.

Aber ich kenne seinen Preis.

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