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Kirchenkritik und antiklerikale Proteste in München


Kirchenkritik und antiklerikale Proteste in München

Ob es der Einsatz von Flugblattkanonenzum Protest gegen den Eucharistischen Weltkongress 1960 oder der „Beichtstuhl-Test“, den Münchner Schüler 1969 durchgeführt und veröffentlicht haben, kritische Veranstaltungen oder die Religionsfreie Zone anlässlich des Papstbesuchs 2006 – Protestaktionen gegen die Vormachtstellung der Kirche, gegen Privilegien und für das Recht, auch ohne Religion leben zu können, haben eine lange Tradition.

Verschiedene Organsiationen versuchten und versuchen, mit Gegenöffentlichkeit und Informationsmaterial der Aufklärung auch in Bayern ein Forum zu verschaffen, nachdem das mit der Säkularisierung im Freistaat ja nur sehr bedingt geklappt hat.

Der bayerische Staat garantiert nicht nur viele der Sonderrechte der Kirchen – z.B. durch Finanzierung von Konkordatslehrstühlen an den Hochschulen – die Staatsregierung geht auch immer wieder mit allen ihr zur Verfügung stehenden Mitteln gegen die Bestrebungen von Kirchenkritiker/innen vor. Ein Beispiel dafür sind natürlich die Bemühungen, das Kruzifix in Schulen und Amtsräumen an der Wand zu behalten (siehe auch den Artikel zum Thema). Auch der immer wiederkehrende Versuch der CSU im Bundestag, den §166 Strafgesetzbuch zu verschärfen, um besser juristisch gegen Kritiker/innen vorgehen zu können, und die in Bayern besonders Strenge Handhabung der „Stillen Feiertage“ sind uns nur zu gut bekannt.

Bei dieser Veranstaltung wollen wir versuchen, einen Überblick über die kirchenkritischen Proteste und die Gegenreaktionen
der Obrigkeit zu geben. Wo waren wir erfolgreich, was hat sich bewegt – diese Rückschau ist natürlich auch eine Anregung zu neuen Aktionen und Aufforderung zum Weitermachen!

Montag, 25. Juli 2011, 19.30  Uhr

Freidenkerzentrum, Fleischerstr. 3

 

 


Datum/Zeit
Date(s) - 25.07.2011
19:30

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Veranstaltungsort
Freidenkerzentrum

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