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Solo für den Teufel Ein Bühnenstück von Kurt Raster mit Sigrid Grün in der Hauptrolle


Solo für den Teufel

Ein Bühnenstück von Kurt Raster mit Sigrid Grün in der Hauptrolle

ueTheater Regensburg

Donnerstag, 11. Oktober 2012, 19:30 Uhr, Eintritt frei,

Villa  Leon  Bürgerzentrum, Philipp Körber Weg, an der U2, Rothenburger Str. – Großer Saal

 

Was Sie schon immer über den Glauben wissen wollten, sich aber keinen zu fragen trauten.

Haben Sie sich nicht auch schon einmal gefragt, was die Erlösung eigentlich ist? Erlösung wovon und wodurch? Insider wissen natürlich, Evas Apfeldiebstahl ist der tiefere Grund. Wegen dieses Vergehens bestrafte Gott die Menschheit mit Krankheit, Leiden und Tod. Genau von diesen Konsequenzen sollte uns Jesu Opfertod erlösen.

Doch warum sterben wir noch immer, werden krank und leidend, selbst wenn wir getauft? Sogar der Papst? Und vor allem die Frage aller Fragen: Warum erzürnte Gott ein simpler Apfeldiebstahl derart, während der Mord an seinem eigenen Sohn ihn versöhnte?

Solchen und ähnlichen Fragen widmet sich der Teufel mit verschmitzter Hingabe im Kabarett-Stückchen „Solo für den Teufel“ des ueTheaters aus Regensburg, ja, aus der Stadt, aus der der Papst kommt. Wie kann man Seelen zwicken? Warum betraft der Teufel die Bösen, statt sie zu loben? Warm wollte Gott nicht, dass die Menschen vom Baum des Lebens naschen?

Daneben weiß der Teufel manch Kurioses zu berichten. Wussten Sie z.B., dass Gott laut Bibel Hörner trägt? Einen Atem hat, der Gras und Blumen verdorren lässt und eine Stimme, die Menschen in den Tod treibt? Oder dass sein Sohn verkündete, er sei gekommen, „um den Sohn mit seinem Vater zu entzweien und die Tochter mit ihrer Mutter“ (Matthäus 10, 35)?

Starker Tobak also für die Anhänger des Glaubens. Aber keine Angst: Der Teufel des ueTheaters ist ganz lieb!

Referenzen:

“Eine einstündige Tour de force ist das, eine angriffige, wortgewaltige Verteidigungsrede des Unglaubens, ein Teufelsritt durch Altes und Neues Testament, Apokryphen und Uta Ranke-Heinemann, Katechismus und Karl-Heinz Deschner.” (Mittelbayerische Zeitung)

„Sigrid Grün schlüpft in unzählige Rollen, springt von einer Figur in die nächste, wenn sie Dialoge zwischen dem Pfarrer und einem Kind oder zwischen Gott und dem Kind spielt, und lässt in einer herrlich komischen Beichtstuhlszene zwei Charaktere aufeinanderprallen, die einfach zum Schießen sind.“ (www.kultur-ostbayern.de)


Datum/Zeit
Date(s) - 11.10.2012
19:30

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Veranstaltungsort
Villa Leon

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