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Bernd Duschner: 1968 – Welt im Aufruhr, Welt im Umbruch


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1968

Welt im Aufruhr
Welt im Umbruch

Das Jahr 1968 markiert eine wichtige Zäsur in der bundesdeutschen Nachkriegsgeschichte: den Übergang von der Zeit des Kalten Krieges zur Entspannungspolitik, den Beginn einer Phase demokratischer und sozialer Reformen.
Große Teile der jungen Generation und insbesondere der Studenten engagierten sich für eine Beendigung des Vietnamkrieges, für Abrüstung und eine Verständigung mit den sozialistischen Staaten. Sie stellten jegliche Autoritäten in Frage, forderten eine Demokratisierung unserer Gesellschaft, gingen gegen die Notstandsgesetze auf die Straße und verlangten die Aufarbeitung der Ursachen und der Verbrechen des NS-Regimes. Selbstbewusst waren sie überzeugt, die Gesellschaft nach eigenen Vorstellungen verändern zu können. Marx wurde wieder entdeckt.
1968 fanden weltweit große soziale und politische Auseinandersetzungen statt. Das zeigt ein Blick auf die Ereignisse im Mai 68 in Frankreich, das Erstarken der Kommunisten und die Streikbewegungen in Italien, den „Prager Frühling“ und auf die Bürgerrechts- und Friedensbewegung in den USA. 1968 steht auch für die Tet – Offensive, mit der die Niederlage der USA im Vietnamkrieg einleitetet wurde.
Der Referent war damals in einer Schülerbasisgruppe in Cham aktiv. Mit zwei seiner Freunde wurde er aus politischen Gründen von der Schule verwiesen.

Freitag, 14. September 2018, 19.15 Uhr
in der Villa Leon, Philipp Koerber Weg
an der U2, Rothenburger Str. kleiner Saal 1. Stock


Datum/Zeit
Date(s) - 14.09.2018
19:15

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Veranstaltungsort
Villa Leon

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