Schüler streiken gegen Wehrpflicht


NachDenkSeiten-Gesprächskreis und Freidenker unterstützen Friedensbewegung in Würzburg

Am Freitag, dem 5. Dezember 2025 fand der erste bundesweite, dezentrale Aktionstag gegen die Wiedereinführung der Wehrpflicht statt. Am Aktionstag warb die deutsche Friedensbewegung für Frieden und zahlreiche Schülerinnen und Schüler gingen im Rahmen eines „Schulstreiks gegen Wehrpflicht“ gegen die Militarisierung, die Aufrüstung und die herrschende Kriegspolitik auf die Straße – auch in Schweinfurt und Würzburg, mit Beteiligung des NachDenk-Seiten-Gesprächskreis Schweinfurt/Würzburg und des Deutschen Freidenker-Ortsverbands Schweinfurt/Würzburg.

 

Der Aktionstag war mit Blick auf den 10. Dezember 2025 gewählt worden, den „Internationalen Tag der Menschenrechte“, weil Wehrdienstverweigerung ein Menschenrecht ist. Am Donnerstag, dem 5. März 2026 findet nun der zweite bundesweite, dezentrale Schülerstreik gegen die Wehrpflicht statt. In Würzburg treffen sich dazu am 5. März 2026 von 08:30 bis 13:00 Uhr Schülerinnen und Schüler und protestieren am QR-Code-Platz in der Eichhornstraße / Ecke Spiegelstraße gegen die neue Wehrpflicht.

 

Der NachDenk-Seiten-Gesprächskreis Schweinfurt/Würzburg sowie der Deutsche Freidenker-Ortsverband Schweinfurt/Würzburg werden am 5. März 2026 von 11:00 bis 13:00 Uhr am QR-Code-Platz in Würzburg Flugblätter verteilen und damit für Frieden werben. Michael Kraus, Sprecher des Freidenker-Ortsverbands und des NachDenkSeiten-Gesprächskreis für Schweinfurt, erklärt dazu: „Wir haben über die Deutsche Friedensgesellschaft-Vereinigte Kriegsdienstgegner/-innen Würzburg von der neuen Schulstreik-Aktion erfahren und  wollen sie unterstützen. Wir protestieren damit gegen die Militarisierung und Aufrüstung der NATO-Staaten sowie gegen die Wiedereinführung der Wehrpflicht in Deutschland. Wir brauchen keine ‚Kriegstüchtigkeit‘ der NATO für einen Weltkrieg gegen Russland, sondern Frieden!“

 

Klaus Herrmann, Sprecher des NachDenkSeiten-Gesprächskreises für Würzburg, ergänzt: „Frieden erreichen wir nicht durch immer mehr Waffen und Kriege, sondern nur durch Dialog und Verhandlungen, durch Kompromisse und Abrüstung. Wir wollen mit jungen Menschen ins Gespräch kommen, aber auch ältere Menschen aufrütteln. Frieden in Europa ist nur mit und nicht gegen Russland möglich!

 

Kontakt:

Klaus Herrmann, Würzburg, Tel.: 0162-5895342, E-Mail: nachdenken-in-unterfranken@gmx.de


Datum/Zeit
Date(s) - 05.03.2026
8:30 - 13:00

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