Allgemein

9. MAI: Gedenken an die russischen kriegsgefangenen und an die Zwangsarbeiterinnen und Zwangsarbeiter

Jedes Jahr am 9. Mai erinnert die russische  Gemeinde Nürnberg der russischen Kriegsgefangenen, der Zwangsarbeiterinnen und Zwangsarbeiter, die in Massengräbern auf dem Nürnberger Südfriedhof liegen, mit einer Gedenkfeier. Die Feierlichkeiten werden  dabei umrahmt durch Zeremonien der russisch orthodoxen Kirche und durch Kranzniederlegungen unter anderem von der deutsch-russischen Freundschaftsgesellschaft.  Anwesend ist ebenfalls der Honorarkonsul der russischen Konförderation.

 

Viele russischsprachige Familien, Bürgerinnen und Bürger aus der Region besuchen dieseVeranstaltung und legen Blumen an den Gedenkstätten rund um die riesigen Grabfelder nieder.  Dort wurden tausende sowjetische Männer, Frauen und Kinder, die in den Zwangsarbeiterlagern in und um Nürnberg durch das grausame Regime der Nazischergen zu Tode kamen.              

 

 

 

Zur Tradition gehört auch das große Transparentwelches dort von Mitgliedern zahlreicher Nürnberger und Fürther Organisationen entfaltet wird.

DANK EUCH, IHR SOWJETSOLDATEN“.

Es erinnert an die mehr als 8 Millionen gefallener Sowjetsoldaten, die im Kampf gegen die in Europa marodierende deutsche Wehrmacht und die brutalen Massaker der SS-Truppen im zweiten Weltkrieg gefallen sind. Die Rote Armee leistete den größten Beitrag zur Befreiung des deutschen Volkes und Europas von der Geißel des Hitler-Faschismus.

Insgesamt verloren mehr als 27 Millionen Sowjetbürger in diesem Krieg ihr Leben.  

Der Ortsverband der Freidenker Nürnberg/Franken unterstützt diese Aktion.